Ist die Weide startklar?

Am 20. März ist Frühjahrsanfang. Ab April oder Mai beginnt die neue Weidesaison. Es wird Zeit, sich einen Überblick zu verschaffen.

Der Frühling steht vor der Tür, und es gibt einiges zu tun. Der Überblick erstreckt sich nicht nur auf den Zaun und die Grasnarbe. Pferdeäppel und Unrat muss von der Weidefläche entfernt werden. Fragt Eure Freunde oder eventuelle Einsteller, ob sie helfen. Mit Mehreren macht die Arbeit gleich viel mehr Spaß und viele Augen sehen mehr.

Der Zaun

In einem Monat haben wir April. Es wird Zeit den Weidezaun zu kontrollieren und bei Bedarf auszubessern. Aber nicht nur der Zaun, auch die Weidegräte gehören dazu. Als Erstes lauft Ihr den Zaun ab und macht Notizen. Wie viele Pfähle und Latten müssen erneuert werden? Wie sieht es bei den Isolatoren aus? Bei Elektrozäunen ist auf brüchiges und verschlissenes Leitermaterial zu achten. Bestehen alle Leiterverbindungen? Der Stromfluss muss am gesamten Weidezaun gleichmäßig fließen. Bitte vergesst auf keinen Fall die Weidezaungeräte. Jetzt ist noch genug Zeit es zu reparieren oder auszutauschen.

Denkt daran, dass die Spannung des Elektrozauns mindestens 2.500 Volt betragen muss. Bitte, verwendet keine dünnen Drähte. Die werden von Pferden nicht wirklich wahrgenommen, wenn sie aus irgendeinem Grund in Panik geraten. Am besten hat sich ca 40 mm Breites Weidezaunband erwiesen. Es wird vom Pferd besser gesehen. Überwachsene Drähte müssen freigemacht werden, damit der Strom ungehindert fließt.


Die Weidefläche

Der Zaun ist geschafft. Jetzt gilt es den Unrat zu endsorgen. Er stammt oft von Spaziergängern oder wurde vom Wind auf die Weide geweht. Geht die Weide ab und seht euch das Grün genauer an. Große Äste und anders unbekanntes Gestrüpp haben auf der Weide genauso wenig zu suchen wie Giftpflanzen. Aufgepasst! Nicht alle Giftpflanzen sprießen gleich im Frühjahr. Darum ist es besser, wenn Ihr die Weide regelmäßig absucht.

Die Weide sollte vor der neuen Aussaat abgeschleppt werden. Das sorgt für einen gleichmäßigen Aufwuchs und vermeidet Geilstellen. Als Geilstelle werden die Stellen bezeichnet, wo Pferde bevorzugt äppeln. Zu erkennen sind sie an vermehrten Wuchs von Brennnesseln, Ampfer und andere Pflanzen, die Pferde nicht gerne fressen. In etwa vier Wochen vor der Weidesaison kann nachgesäht und gedüngt werden. Am besten klappt es, wenn der Boden weder zu nass noch zu trocken ist.

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